• LEADERSHIP SUITE

    Teams entwickeln

    Stärken von Persönlichkeiten entfalten

Der Begriff „Teamentwicklung“

Teamentwicklung bedeutet Persönlichkeiten im Team dabei zu unterstützen, ihre Stärken erkennen und entfalten zu können und sich der eigenen Schwächen bewusst zu sein.
Ein großer Fortschritt bei der Teamentwicklung ist, wenn die Teammitglieder sich selbst und gegenseitig kennen und die anderen Persönlichkeiten mit ihren spezifischen Stärken und Schwächen akzeptieren. Dies setzt eine Führungskraft mit einem Führungsstil (siehe Führungskräfte entwickeln) voraus, mit dem im Team Vertrauen und Offenheit über einen langen Zeitraum aufgebaut wurde.

Nicht das, was du nicht weißt, bringt dich in Schwierigkeiten, sondern das, was du sicher zu wissen glaubst,
obwohl es gar nicht wahr ist.

Mark Twain

Der Begriff „Persönlichkeit“

Unter Persönlichkeit verstehen wir die Gesamtheit der charakteristischen und individuellen Eigenschaften eines Menschen.

Die jahrzehntelang gängige Ansicht, das Gehirn eines Erwachsenen sei in Form und Funktion weitgehend fixiert, ist spätestens mit Eric Kandels Medizin-Nobelpreis widerlegt.
Werden Neuronen in einem Nervenbündel immer wieder stimuliert, kann sich die Anzahl der synaptischen Verbindungen in gerade einmal einer Stunde verdoppeln (Kandel, 1998). Dieser Prozess der sogenannten Neuroplastizität zeigt sich deutlich beim Erlernen neuer mechanischer oder intellektueller Fertigkeiten.
Das Faszinierende ist, dass sich diese neuronale Umstrukturierung auch rein mental bewirken lässt.

Die sechs Dimensionen jeder Persönlichkeit

Ist Ihr Glas halb voll oder halb leer?

Dass jeder von uns eine eigene Welt im Kopf hat, wissen wir. Darum ist ein und dasselbe Glas für manche halb voll und für andere halb leer. Wie kommt das? Einer der führenden Hirnforscher, der Psychologe Richard Davidson von der University of Wisconsin, hat darauf eine verblüffende Antwort veröffentlicht.

Emotionale Stärke

Die sechs Dimensionen emotionaler Stärke (1/3)

Teil I: Sechs Dimensionen, die unsere emotionale Stärke beeinflussen „Wieso soll ich mich verändern? Die anderen sollen mich so nehmen, wie ich bin!“ Gerade als Führungskraft kann diese Haltung zu verheerenden Folgen für die persönlichen und beruflichen Beziehungen führen. In

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Jede der sechs Dimensionen hat ihre eigene typische, nachweisbare neuronale Signatur, die sich in jedem Gehirn exakt verorten lässt und bei Hirnscan-Aufnahmen sogar unterschiedlich aufleuchtet. Jede Dimension für sich und alle zusammen beeinflussen wiederum, wie wir entscheiden, handeln, arbeiten, lieben, kurz: wie die Welt auf uns und wir auf sie wirken.

Die Kombination der jeweiligen Positionen (gering, mittel, hoch ausgeprägt) innerhalb der sechs Dimensionen ergibt in der Summe den persönlichen emotionalen Stil. 
Der Stil entscheidet darüber, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Emotionen, Launen und Veranlagungen in uns zum Ausdruck kommen.
Das Erfreuliche dabei ist: Wir selbst können die neuronalen Netze in unserem Gehirn verändern.

1. Resilienz

Wie lange benötigen Sie durchschnittlich, um nach Ärger, Problemen und Stress wieder in einen emotionalen Ruhezustand zu kommen?

Resilienz ist die normative Erholzeit, die angibt, wie lange die Rückkehr dauert. Wenn Sie sich von einer schlechten Stimmungslage schnell wieder erholen, und den Blick wieder nach vorne richten sind Sie widerstandsfähiger und am Ende des Tages seelisch und körperlich gesünder.

2. Grundeinstellung

Wie lange und wie gut können Sie positive Emotionen im normalen Alltag aufrechterhalten und bewahren?

Es geht nicht darum, ob Sie Freude empfinden können, sondern wie gut es Ihnen gelingt, diese Freude über einen längeren Zeitraum hinweg in sich lebendig zu erhalten.

3. Soziale Intuition

Wie gut sind Sie in der Lage, subtile nonverbale Signale aufzugreifen und die Körpersprache, Stimmlage und Mimik Ihres Gegenübers zu deuten?

Wer über soziale Intuition verfügt, reagiert in der Regel wertschätzend und gefühlvoll auf seine Umgebung, fragt nach und zeigt ehrliches Interesse.

4. Selbstwahrnehmung

Wie gut sind Sie in der Lage, subtile Signale Ihrer eigenen Körperprozesse zu deuten?

Haben Sie Kenntnis über Ihre persönlichen positiven und negativen Eigenschaften und Verhaltensweisen und können Sie Mitteilungen aus Fremdwahrnehmungen verarbeiten? Wer sich im Klaren über die Botschaften ist, die der Körper sendet, geht mit sich selbst auch achtsamer um.

5. Kontextsensibilität

Sind Sie in der Lage, das, was in einem Zusammenhang völlig akzeptabel ist, in einem anderen als anstößig zu erkennen?

Wer sensibel auf sein Umfeld reagieren kann deutet kulturelle Werte und Normen, die in einer sozialen Gruppe gelebt werden und verspürt das innere Bedürfnis sich konform in seiner jeweiligen Umgebung verhalten zu wollen.

6. Aufmerksamkeit

Sind Sie in der Lage, Ihre emotionalen Signale zu filtern, Ablenkungen auszublenden und sich zu fokussieren?

Wer konzentriert an einer Sache dranbleiben und einen klaren Gedanken fassen kann, obwohl er Probleme und Krach mit Kollegen oder der Familie hat, besitzt eine gute Aufmerksamkeit.

Rollenprofile und die sechs Dimensionen

Außergewöhnliche Anforderungen erfordern in der Regel einen außergewöhnlichen emotionalen Stil. In der klassischen Personalentwicklung geht es häufig um die Kategorien Anfänger, Fortgeschrittener und Experte. Effektive Personalentwicklung achtet zunächst auf geeignete emotionale Rollenprofile mit einer passenden Verhaltensausprägung.

Innovator

Um die Widerstände zu überwinden, benötigen Innovatoren eine hohe Durchsetzungskraft, die eine sehr starke Resilienz erfordert. Dazu kommt eine sehr positive Grundeinstellung und Überzeugung, mit der Innovation eine sinnvolle und gute Sache in die Welt zu bringen. Die Thematik „Innovation“ an sich erfordert eine extreme Haltung als „Regelbrecher“, was eine sehr geringe Ausprägung der Dimension „Kontextsensibilität“ bedingt. Die soziale Intuition ist in der Regel eher gering ausgeprägt, da die ständige Wahrnehmung pauschaler Ablehnung gegenüber den eigenen Ideen zu einer Ausblendung von Signalen seines Gegenübers führt.

Normenverantwortlicher

Gesetzliche Vorschriften, eine Menge Bürokratie und immer wieder neue Dokumentationen, die viel Zeit kosten, lösen Widerstände aus, für die der Normenverantwortliche direkt verantwortlich gemacht wird. Um die Widerstände zu überwinden, benötigen auch Normenverantwortliche eine hohe Durchsetzungskraft, die eine sehr starke Resilienz erfordert. In seinem emotionalen Profil muss er aus innerer Überzeugung die geltenden Normen und Regeln einhalten wollen was eine sehr hohe Ausprägung der Dimension „Kontextsensibilität“ bedingt. Als Inhaber einer Stabsstelle ohne disziplinarische Macht, ist er gut beraten, eine starke soziale Intuition für die Sorgen und Nöte der Kollegen zu entwickeln, die von seinen verantworteten Normen betroffen sind.

Selbstmanagement

Selbstmanagement bedeutet sich selbst erfolgreich in die Zukunft führen. Damit ist Selbstmanagement eine fundamentale Leadership-Kompetenz.

Effektives Selbstmanagement…

  • … hilft strukturierter und fokussierter zu arbeiten
  • … hilft, sich und seine Aufgaben besser zu organisieren und dabei Stress zu vermeiden
  • … steigert die eigene Zufriedenheit 
  • … verbessert die Beziehung zu den Menschen im eigenen Umfeld
  • … hilft somit zu mehr Ausgeglichenheit, Freude und gesundem persönlichen Erfolg
Der Führungsregelkreis PDCA
Der Selbstführungs-Prozess

Kompetenzen zur Selbstführung

Plan

Selbständig sinnvolle persönliche Ziele und Werte festlegen und diese authentisch und unter Berücksichtigung der Planungshorizonte Tag, Monat, Jahr oder bei Bedarf länger mit den Zielen und Werten der Organisation in Einklang bringen

Do

Realistische Maßnahmen und spezifizierte Aufgaben für die effiziente Umsetzung der Ziele erarbeiten

Check

Regelmäßige Feedback mit Fortschritts- und Ergebniskontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass die Aufgaben termingerecht erledigt und die Maßnahmen konsequent umgesetzt werden

Act

Rechtzeitig gegensteuern und neue Prioritäten setzen, wenn die Erreichung geplanter Ziele gefährdet ist

Teamentwicklung praktisch umsetzen

Eigene Potenziale und die im Team sind erkennbar und können entfaltet werden. Das Bewusstsein von Vorgesetzten hinzu Führungskräften und Leadern zu entwickeln ist ein Prozess. Der Weg dorthin beginnt mit dem Bewusstsein für die Wirkungszusammenhänge von Selbst-, Mitarbeiter- und Unternehmensführung. Bewusstsein und Führungskompetenzen fördern wir mit unserer Leadership Intelligence Online-Akademie.

Der Weg vom Verstehen ins praktische Handeln gelingt einfacher mit Instrumenten.
Genau dafür haben wir das Führungsinstrument Vision.iC entwickelt.

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